Morning Briefing - International Teil 1

28.07.2017 07:55

---------- AKTIEN ----------

DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Kursverluste an der US-Technologiebörse Nasdaq am Vorabend und auch an den meisten asiatischen Märkten dürften am Freitag auch den Dax nach unten ziehen. Der Broker IG Markets taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,63 Prozent niedriger auf 12 135 Punkte. Das wäre der niedrigste Stand seit drei Monaten. Die jüngste Schwäche könnte sich also fortsetzen.

USA: - TECH-BÖRSEN BELASTEN - Die anfangs freundliche Wall Street hat am Donnerstag ihrer Rekordjagd Tribut gezollt. Einzig der Leitindex Dow Jones Industrial konnte seinen moderaten Tagesgewinn behaupten. Dagegen rutschten die anderen Indizes ins Minus.

ASIEN: - ABWÄRTS - Die schlechten Vorgaben von der amerikanischen Technologie-Börsen haben am Freitagmorgen auch die asiatischen Märkte nach unten gezogen. Vor allem der Internethändler Amazon hatte bei den Anlegern für lange Gesichter gesorgt. Nachdem dessen Ergebnisse schlechter als prognostiziert ausgefallen seien, könnte der Markt seine Erwartungen revidieren, gab Hideyuki Ishiguro, Marktstratege von Daiwa Securities zu bedenken. Analysten wendeten allerdings ein, dass die US-Berichtssaison alles in allem gut laufe und die Weltkonjunktur in Takt sei. In Japan geriet der Leitindex Nikkei wegen eines stärkeren Yen zusätzlich unter Druck. In China hingegen konnten sich die Börsen in Schanghai und Shenzhen dem Abwärtstrend in der Region entziehen und leicht zulegen.

DAX                12.212,04	    -0,76%
XDAX               12.185,20	    -0,64%
EuroSTOXX 50		3.493,14		 0,06%
Stoxx50        		3.124,13		-0,27%

DJIA               21.796,55	     0,39%
S&P 500        		2.475,42		-0,10%
NASDAQ 100  		5.917,03		-0,57%

Nikkei 225         19.953,38        -0,63% (7:32 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

RENTEN: - AUFWÄRTS - Der Bund-Future dürfte den Tag aufgrund der Vorgaben aus Asien mit Gewinnen beginnen, meint Dirk Gojny, Experte der National-Bank. Er erwartet eine Handelsspanne zwischen 161,45 und 162,80.

Bund-Future     162,23  -0,06%

DEVISEN: - STABILISIERT - Der Euro hat sich am Morgen unter der Marke von 1,17 US-Dollar stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1690 US-Dollar. Am Vortag hatte der Eurokurs nach anfänglichen Gewinnen seinem Höhenflug Tribut zollen müssen. Dem Anstieg bis auf den höchsten Stand seit Januar 2015 folgte rasch ein deutlicher Rückschlag. Im New Yorker Handel sank die Gemeinschaftswährung auf 1,1679 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1694 (Mittwoch: 1,1644) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8551 (0,8588) Euro gekostet.

(Alle Kurse 7:24 Uhr)
Euro/USD       		1,1690		 0,12%
USD/Yen             111,04		-0,18%
Euro/Yen       		129,80		-0,07%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 51,36 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 48,90 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN ----------

- BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 92 (91) EUR - 'OUTPERFORM' - BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR BASF AUF 68 (70) EUR - 'UNDERPERFORM' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 225 (204) EUR - 'BUY' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 93 (89) EUR - 'BUY' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 80 (81) EUR - 'NEUTRAL' - HSBC SENKT ZIEL FÜR NORDEX AUF 10,40 (11,80) EUR - 'REDUCE' - HSBC STARTET METRO WHOLESALE & FOOD MIT 'HOLD' - ZIEL 18,50 EUR - HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 195 (185) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 17 (18) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: KEPLER CHEUVREUX HEBT ZIEL FÜR KION AUF 79 (68) EUR - 'BUY' - JPMORGAN HEBT DEUTSCHE WOHNEN AUF 'OVERWEIGHT' (NEUTRAL) - ZIEL 42 (39) EUR - S&P GLOBAL HEBT QIAGEN AUF 'HOLD' (SELL) - ZIEL 30 EUR - WDH/S&P GLOBAL HEBT BASF AUF 'HOLD' (SELL) - ZIEL 82 EUR - WDH/S&P GLOBAL HEBT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 185 (180) EUR - 'HOLD' - WDH/S&P GLOBAL SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 17 (18) EUR - 'HOLD'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 116 (112) EUR - 'BUY' - BERNSTEIN HEBT DIAGEO AUF 'OUTPERFORM' (MARKET-PERFORM) - ZIEL 2920 (2720) P. - GOLDMAN HEBT GLENCORE AUF 'CONVICTION BUY LIST' (BUY) - ZIEL 400 (350) PENCE - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 123 (121) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR KERING AUF 350 (337) EUR - 'BUY' - KEPLER CHEUVREUX SENKT ZIEL FÜR NESTLE AUF 93 (95) CHF - 'BUY' - MORGAN STANLEY SENKT ASTRAZENECA AUF 'EQUAL-WEIGHT' (OVERWEIGHT) - RBC CAPITAL HEBT ZIEL FÜR BBVA AUF 8 (7,70) EUR - 'OUTPERFORM' - S&P GLOBAL SENKT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 53 (58) EUR - 'BUY' - WDH/S&P GLOBAL HEBT ASTRAZENECA AUF 'HOLD' (STRONG SELL) - ZIEL 4500 PENCE

---------- PRESSESCHAU ----------

bis 7.15 Uhr - Stärkung der Währungsunion: Berlin und Paris könnten mit einigen Euro-Staaten vorangehen, HB, S. 10 - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne): "Automobilhersteller müssen alle Fakten auf den Tisch legen", Interview, Focus - Der Aufdecker des Diesel-Skandals und Europa-Chef des internationalen Umwelt-Forschungsverbunds ICCT, Peter Mock, bezweifelt die Wirksamkeit der Diesel-Umrüstungsangebote der Autoindustrie, Interview, Zeitungen der Funke Mediengruppe - Weitere Warenkreditversicherer fahren Limits für Kaufhof zurück, Welt, S. 9 - Ex-Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jörg Asmussen, mit Fazit zur Finanzkrise: "Ich war damals auch Teil der Herde", Interview, HB, S. 9 - Ehemaliger italienischer Premierminister Mario Monti: EZB muss ihre Politik den Deutschen besser erklären, Interview, HB, S. 59 - Ex-Kulturstaatsminister und Philosoph Julian Nida-Rümelin zu Ethik-Gau der Autobranche: "An Zynismus nicht zu überbieten", Interview, HB, S. 49 - 51 - Dekan der IESE Business School in Barcelona, Franz Heukamp, hält Einsatz von Robotern als Professoren für denkbar, Interview, HB, S. 15 - Deutsche für getrennte Konten bei Eheleuten, Focus

bis 23.45 Uhr (Vorabend) - "Die Fusion ist die beste Option"; Interview mit Clariant-Chef Hariolf Kottmann, BöZ, S. 9 - Telekom und Inmarsat installieren System für schnelles Netz im Flugzeug, FAZ, S. 19 - L-Bank wehrt sich gegen EZB-Urteil, BöZ, S. 3 - ARD und ZDF übertragen wohl doch Olympia - Gespräche mit Discovery kurz vor dem Abschluss, SZ, S. 25

bis 21.00 Uhr (Vorabend) - Audi fürchtete schon 2013 aufzufliegen, SZ, S. 1 - RTL, ProSiebenSat.1 und United Internet schliessen sich für vereinfachte Anmeldung bei Onlineangeboten zusammen, HB Online - Wirtschaft kritisiert Mitteleinsatz in der Energieforschung, HB, S. 12

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN ----------

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:01 GB:  GfK Verbrauchervertrauen 07/17

01:30 J:   Arbeitslosenzahlen 06/17

01:30 J:   Verbraucherpreise 06/17

01:50 J:   BoJ Sitzungsprotokoll 19./20.6.17

06:30 F:   Essilor International Halbjahreszahlen

07:00 D:   Nemetschek Q2-Zahlen

07:00 D:   Siltronic Q2-Zahlen (endgültig)

07:00 F:   Vinci Halbjahreszahlen

07:00 F:   BNP Paribas Q2-Zahlen

07:00 F:   Safran Halbjahreszahlen

07:00 E:   Santander Q2-Zahlen

07:15 D:   Grenke Q2-Zahlen

07:15 D:   Wacker Chemie Q2-Zahlen

07:15 F:   Air France-KLM Q2-Zahlen

07:20 F:   Air Liquide Halbjahreszahlen

07:20 E:   BBVA Q2-Zahlen

07:30 F:   Renault Halbjahreszahlen

07:30 F:   BIP Q2/17 (1. Veröffentlichung)

07:30 D:   Linde Q2-Zahlen (14.00 h Call)

08:00 CDN: Bombardier Q2-Zahlen

08:00 D:   MTU Q2-Zahlen (9.30 h Call)

08:00 D:   Washtec Halbjahreszahlen

08:00 D:   MAN Halbjahreszahlen

08:00 D:   Audi Halbjahreszahlen

08:00 GB:  International Airlines Group (IAG) Q2-Zahlen

08:00 GB:  BT Group Q1-Zahlen

08:00 GB:  Barclays Halbjahreszahlen

08:30 F:   Engie Halbjahreszahlen

08:45 F:   Verbraucherpreise 07/17 (vorläufig)

08:45 F:   Konsumausgaben 06/17

09:00 D:   Verbraucherpreise Sachsen 07/17

09:00 A:   BIP Q2/17 (1. Veröffentlichung)

09:00 E:   BIP Q2/17 (1. Veröffentlichung)

09:00 E:   Verbraucherpreise 07/17 (vorläufig)

10:00 D:   Verbraucherpreise Hessen, Brandenburg,
           Bayern 07/17

10:30 D:   Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 07/17

11:00 EU:  Wirtschaftsvertrauen 07/17

11:00 EU:  Verbrauchervertrauen 07/17 (endgültig)

12:00 IRL: Einzelhandelsumsatz 06/17

12:00 P:   Industrieproduktion 06/17

12:30 RU:  Zentralbank Zinsentscheid

12:45 USA: Merck & Co Q2-Zahlen

14:00 D:   Verbraucherpreise 07/17 (vorläufig)

14:00 USA: ExxonMobil Exxon Q2-Zahlen

14:30 USA: Chevron Q2-Zahlen

14:30 USA: BIP Q2/17 (vorläufig)

14:30 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 07/17 (endgültig)

15:00 D:   Volkswagen Marke Call zu den Q2-Zahlen

19:20 USA: Fed-Chef von Minneapolis, Neel Kashkari, hält Rede in Minnesota

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      D:   SHW Halbjahreszahlen

      E:   CaixaBank Halbjahreszahlen

      E:   ACS Halbjahreszahlen

      F:   EdF Q2-Zahlen

      I:   Eni Q2-Zahlen

      I:   Banca Montei dei Paschi di Siena Halbjahreszahlen

      IRL: Bank of Ireland Halbjahreszahlen

      KR:  LG Electronics

      NL:  Wolters Kluwer Halbjahreszahlen

      NL:  Euronext Q2-Zahlen

      S:   Scania Q2-Zahlen

      USA: American Airlines Group Q2-Zahlen

      USA: Goodyear Q2-Zahlen

      EU:  S&P Ratingergebnis Slowakei

      EU:  Moody's Ratingergebnis Zypern

      EU:  Fitch Ratingergebnis Österreich, Frankreich

SONSTIGE TERMINE

10:30 D:   Entscheidung über Klage Deutsche Umwelthilfe gegen das Land
           Baden-Württemberg um den Luftreinhalteplan für Stuttgart
           Die DUH will Fahrverbote für Dieselautos erreichen. Das Land baut
           auf eine "Nachrüst-Lösung", um Fahrverbote zu verhindern.

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                              Prognose         Vorwert
EUROZONE

07.30 Uhr
Frankreich
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Q2
Quartalsvergleich                             +0,5               +0,5
Jahresvergleich                               +1,6               +1,1

08.45 Uhr
Frankreich
Verbraucherpreise HVPI
Juli
Monatsvergleich                               -0,4               0,0
Jahresvergleich                               +0,8               +0,8

Frankreich
Konsumausgaben
Juni
Monatsvergleich                               -0,4               +1,0
Jahresvergleich                               +1,0               +1,3

09.00 Uhr
Spanien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Q2
Quartalsvergleich                             +0,9               +0,8
Jahresvergleich                               +3,0               +3,0

Spanien
Verbraucherpreise
Juli
Monatsvergleich                               -1,3               +0,1
Jahresvergleich                               +1,6               +1,6

11.00 Uhr
Eurozone
Wirtschaftsvertrauen ESI
Juli (Punkte)                                 110,8              111,1
Konjunkturklima
Juli (Punkte)                                 1,14               1,15

14.00 Uhr
Deutschland
Verbraucherpreise
Juli
Monatsvergleich                               +0,2               +0,2
Jahresvergleich                               +1,5               +1,6
Verbraucherpreise HVPI
Juli
Monatsvergleich                               +0,3               +0,2
Jahresvergleich                               +1,4               +1,5

USA

14.30 Uhr
BIP, Q2
Quartalsvergleich, annualisiert               +2,7               +1,4

Arbeitskostenindex, Q2                        +0,6               +0,8

16.00 Uhr
Konsumlaune Uni Michigan, Juli final          93,1               93,1

*Erstschätzung (Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)

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(AWP)