Nach dem Rückzug des einzigen Einspruchs in diesem Frühjahr gab es kaum Zweifel am Ausgang der Abstimmung. Am Dienstagabend stimmten die Bürger mit 96 Prozent (159 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen) der Teilrevision des Nutzungsplanes für die Sportzonen (Ski) und der Aufnahme von zwei Artikeln in die Bauordnung zu, wie die Gemeinde Zermatt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Vor der Abstimmung waren zudem Verhandlungen mit mehr als 30 Grundeigentümern geführt worden.

Um Weltcup-Rennen vor der Kulisse des Matterhorns auszurichten, muss die bestehende Piste umgebaut werden. Neben der Trassenführung müssen rund 8300 Quadratmeter Wald gerodet werden.

Nach dem Rückzug des einzigen Einspruchs in diesem Frühjahr gab es kaum Zweifel am Ausgang der Abstimmung. Am Dienstagabend stimmten die Bürger mit 96 Prozent (159 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen) der Teilrevision des Nutzungsplans für die Sportzonen (Ski) und der Aufnahme von zwei Artikeln in die Bauordnung zugestimmt, wie die Gemeinde Zermatt Keystone-ATS mitteilte.

Vor der Abstimmung waren zudem Verhandlungen mit mehr als 30 Grundeigentümern geführt worden.

Um Weltcup-Rennen vor der Kulisse des Matterhorns auszurichten, muss die bestehende Piste umgebaut werden. Neben der Trassenführung müssen rund 8300 Quadratmeter Wald gerodet werden.

Die Gemeinde Zermatt, der Internationale Skiverband (FIS) und Swiss-Ski haben bereits eine Vereinbarung getroffen, wonach ab 2028 im März eine neue Weltcup-Abfahrt der Männer im Skigebiet Gornergrat stattfinden soll.

Skiverband muss Zulassung geben

Die Entscheidung hängt jedoch von der Zulassung der Piste durch die FIS ab und auch von der Fähigkeit Zermatts, alle Anforderungen für die Ausrichtung einer Weltcup-Etappe zu erfüllen. Dieses Projekt geht zudem mit einer Partnerschaft einher, die die sommerliche Nutzung des Gletschers durch die Teams bis 2034 umfasst.

Bis 1967 war das Gornergrat-Rennen ein fester Bestandteil des internationalen Kalenders. Die Strecke war damals sechs Kilometer lang. Der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 1968 in Grenoble, der Waadtländer Jean-Daniel Dätwyler, hält mit 6'10'' noch immer den Rekord, den er 1967 aufstellte. Seitdem hat der Olympiasieger in der Abfahrt von 1972 in Sapporo, Bernhard Russi, hier seine Spuren hinterlassen.

Der Pistenbauer hat nun eine neue Strecke vorgeschlagen: Die oberen zwei Drittel werden neu sein, das letzte Drittel entspricht der alten Trasse. Der Start der Strecke ist auf 2850 Metern Höhe vorgesehen, das Ziel 990 Meter tiefer.

(AWP)