Von den wichtigsten Volkswirtschaften der G7-Staaten, die alle OECD-Mitglieder sind, verzeichnete Grossbritannien mit 20,4 Prozent den höchsten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Frankreich war demnach mit 13,8 Prozent im zweiten Quartal betroffen. In Deutschland sei die Wirtschaftskraft um 9,7 Prozent gesunken. In Japan, wo die Lockdown-Massnahmen laut OECD weniger streng waren, ging das BIP im zweiten Quartal um 7,8 Prozent zurück.

Das BIP-Wachstum des OECD-Raums betrug demnach im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minus 10,9 Prozent. Die Corona-Krise wird den Experten zufolge bis zum Jahresende auch für einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in vielen Industrieländern sorgen./ari/DP/stw

(AWP)