Von dort aus könnten die Schiffe täglich von 6.00 Uhr MEZ bis 17.00 Uhr MEZ die Ukraine über einen 3 Seemeilen breiten und 80 Seemeilen langen Korridor in südwestliche Richtung verlassen. Misinzew warf der ukrainischen Marine vor, gegen die Regularien für die Ausbringung von Seeminen verstossen und auch Schiffe beschossen zu haben.
"Wir unterstreichen noch einmal, dass von der Russischen Föderation keinerlei Gefahr für den freien zivilen Schiffsverkehr ausgeht", sagte Misinzew. Insgesamt seien 67 Schiffe aus 15 Ländern blockiert in verschiedenen ukrainischen Häfen.
Nach nicht überprüfbaren Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden aus der besonders umkämpften Hafenstadt Mariupol erneut 4500 Menschen herausgebracht. Der Anführer der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, dessen Einheiten in der Ukraine kämpfen, teilte im Nachrichtenkanal Telegram mit, dass die Stadtverwaltung von Mariupol eingenommen worden sei. Ukrainische Kämpfer seien geflohen. Unabhängig überprüfbar war das nicht./mau/DP/jha
(AWP)