Das Unternehmen habe von 2020 bis 2022 Konten von Fahrern automatisiert gesperrt, ohne ihnen dies mitzuteilen. Nach europäischen Datenschutz-Regeln dürfen solche einschneidenden Entscheidungen nicht vollständig automatisiert erfolgen, teilte die Behörde mit. Ausserdem habe Uber das Recht der Fahrer auf Auskunft verletzt. Nach Ansicht der Aufsichtsbehörde geht es um einen schwerwiegenden Fall, was die hohe Geldbusse rechtfertige.
Uber will Berufung einlegen
Uber wies die Entscheidung nach Medienberichten zurück und will Berufung einlegen. Es ist eine der höchsten Geldbussen, die auf der Grundlage des europäischen Datenschutzrechts verhängt wurde.
Frankreich hatte den Fall zunächst angestrengt. Da das US-Unternehmen seinen europäischen Sitz in den Niederlanden hat, entscheid die Behörde auch in diesem Land.
(AWP)
