Offene Spezialfonds verzeichneten im zweiten Quartal Zuflüsse von 26,1 Milliarden Euro. Im Vorquartal hatten sie noch bei 31,2 Milliarden Euro gelegen. Spezialfonds werden für institutionelle Investoren wie Versicherer oder Versorgungswerke aufgelegt.
Die Nettozuflüsse bei den Publikumsfonds waren mit 28,4 Milliarden Euro ähnlich hoch. Diese Produktkategorie wird sowohl von Kleinanlegern als auch von Investmentprofis genutzt. Offene Fonds sind jederzeit handelbar.
Die Anleger fassten hier nach dem Einbruch in der Corona-Krise vor allen wieder Zutrauen in den Aktienmarkt. Bei den Unterkategorien der offenen Publikumsfonds gab es daher starke Zuflüsse vor allem bei Aktienfonds (plus 13,2 Mrd Euro). Mischfonds flossen 11,2 Milliarden Euro zu. Mischfonds können etwa sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Anleihen investieren. Zuflüsse erzielten auch Immobilienfonds (plus 1,8 Mrd Euro). Aus den als defensiv geltenden Geldmarktfonds flossen hingegen 0,5 Milliarden Euro ab, während Rentenfonds Zuflüsse von 1,9 Milliarden Euro erhielten.
Aus freien Mandaten gab es Abflüsse in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. Bei freien Mandaten handelt es sich um Vermögensverwaltungs-Aufträge, die ausserhalb von Investmentfonds betreut werden./jsl/jkr/jha/
(AWP)