Der Franken hat derweil zu beiden Hauptwährungen etwas zugelegt. Das EUR/CHF-Währungspaar notierte am frühen Nachmittag bei 0,9835 nach 0,9867 am Morgen, USD/CHF steht derweil bei 0,9339 nach 0,9366. Am Vortag hatte das Paar die Schwelle von 0,94 Franken nach unten drurchbrochen.

Konjunkturdaten vom Vormittag bewegten den Euro nicht nennenswert. Preisdaten vom deutschen Aussenhandel bestätigten das Bild eines hohen, aber abnehmenden Preisauftriebs. Im Euroraum schwächte sich der Preisauftrieb auf Unternehmensebene ebenfalls weiter ab. Ex- und Importzahlen aus Deutschland enttäuschten die Markterwartungen. Die französische Industrie hat im Oktober deutlich weniger produziert als im Vormonat, allerdings vor allem aufgrund eines Tarifstreiks im Raffineriebereich.

Am Nachmittag richtet sich die Aufmerksamkeit auf den US-Arbeitsmarkt. Die Regierung veröffentlicht ihren monatlichen Jobbericht, der für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve von hoher Bedeutung ist. Die geringe Arbeitslosigkeit stärkt die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer in Gehaltsfragen. Das bereits hohe Lohnwachstum stellt jedoch ein zusätzliches Inflationsrisiko dar. Die Fed will mit ihren Zinsanhebungen verhindern, dass sich die Geldentwertung verfestigt.

/bgf/jsl/stw/pre

(AWP)