Moody's begründete die Senkung des Ausblicks mit den Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die finanzielle Position des Konzerns im Jahr 2020. Bereits Ende 2019 sei das Kreditprofil gemessen an der "Baa1"-Einstufung schwach gewesen.
Die gute Liquidität und hohe finanzielle Flexibilität von Glencore werde anerkannt. Eine Normalisierung der Rohstoffnachfrage und der Preise dürfte eine Erholung der Kreditmatrix in den Jahren 2021 bis 2022 zur Folge haben.
Die Geschwindigkeit einer Erholung sei jedoch wenig sicher. Sollte das operative Geschäft und die Bergbau-Aktivitäten durch die Coronakrise weiter nennenswert gestört werden und die Erholung langsamer verlaufen als derzeit angenommen, könnte dies in einer Herabstufung auf "Baa2" resultieren, schrieb Moody's weiter.
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(AWP)