Moderat gestützt wurden die Ölpreise durch den schwächeren Dollarkurs. Rohöl wird überwiegend in US-Dollar gehandelt. Ein schwächerer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Dies stärkt die Nachfrage.

Etwas Auftrieb haben die Rohölpreise zuletzt auch von der weniger strikten Corona-Politik der chinesischen Regierung erhalten. Fachleute erhoffen sich davon wirtschaftlichen Rückenwind für die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt. Das globale Konjunkturbild bleibt aber trübe: Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs lasten auch auf der Nachfrage nach Rohstoffen wie Erdöl. Hinzu kommt der Kampf vieler Zentralbanken gegen die hohe Inflation in Form steigender Leitzinsen./jsl/bgf/stk

(AWP)