Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gerade am heutigen Freitag ändern sollte, sei gering. Bei Händlern seien freitags für gewöhnlich die wöchentlichen Gewinnmitnahmen ein Thema. Sie könnten für Volatilität sorgen. "Doch hierdurch gravierende Richtungswechsel zu erwarten ist eher unwahrscheinlich." Wie sich bereits seit Tagen zeigt, richten Börsianer ihren Blick bereits auf die kommende Woche, wenn die US-Notenbank Fed und die EZB ihre Zinsbeschlüsse veröffentlichen. Vor diesem Hintergrund dürften US-Daten im Handelsverlauf nochmals in den Fokus rücken. Neben den Konsumausgaben wird das vom Fed bevorzugte Inflationsmass PCE veröffentlicht.

Der SMI gewinnt gegen 9.15 Uhr 0,12 Prozent hinzu auf 11'331,20 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, steigt ebenfalls um 0,12 Prozent auf 1777,19 und der breite SPI um 0,07 Prozent auf 14'542,85 Zähler. Im SLI stehen 19 Gewinnern elf Verlierer gegenüber.

Mit einem Plus von 2,6 Prozent sichern sich Geberit im frühen Handel die Pole Position. Logitech, CS, Holcim und Givaudan folgen mit Aufschlägen von jeweils mehr als 1 Prozent.

VAT geben am entgegengesetzten Ende um 1,5 Prozent nach. In den hinteren Reihen geben Comet, U-Blox und Inficon um bis zu 2,1 Prozent nach. Nachdem am Vortag noch gute Zahlen vom Konkurrenten STMicroelectronics gestützt hatten, sorgen enttäuscht aufgenommene Zahlen vom Chip-Riesen Intel für lange Gesichter. Der Konzern lag mit den Quartalszahlen unter den Schätzungen von Analysten und verfehlte auch mit der Prognose für das laufende Vierteljahr die Erwartungen.

hr/ra

(AWP)