"Nach wie vor lagen die Detailhandelsumsätze aber über den Werten vor der Pandemie", hiess es anlässlich der Präsentation der Studie am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Besonders jene Segmente, die von den Umständen der Pandemie profitiert hätten, hätten ohne diese Sondereffekte an Umsatzwachstum eingebüsst. Dazu gehörte allen voran der Bereich Nahrungsmittel und Haushaltswaren (im Branchenjargon "Food-/Near-Food" genannt.

Die Nahrungsmittelverkäufe hatten in der Pandemie stark zugelegt, weil die Menschen selber gekocht hatten, als die Restaurants während der Lockdowns geschlossen waren. Mit dem Ende der Coronabeschränkungen gehen die Leute wieder vermehrt auswärts speisen.

Das Nicht-Lebensmittel-Segment habe sich im vergangenen Jahr vergleichsweise besser gehalten, gestützt durch den Nachholkonsum insbesondere im Bereich Freizeit, schrieben die CS-Ökonomen. Der Einkaufstourismus habe zwar wieder angezogen, sei aber nicht nach oben geschnellt. "Dies ist insofern überraschend, als dass der Schweizer Franken sich gegenüber dem Euro im vergangenen Jahr deutlich aufgewertet hat und somit die Kaufkraft von Schweizern im Ausland gestärkt wurde."

jb/rw

(AWP)