Auch in anderen europäischen Ländern habe sich der Ausblick für den Wohnungsbau nach zwei sehr guten Jahren eingetrübt. Das Neubauvolumen in Europa dürfte nach Einschätzung der Forschergruppe Euroconstruct in diesem Jahr um zwei Prozent zurückgehen. Italien habe seine bislang sehr hohe Sanierungsförderung gesenkt. "In den meisten europäischen Ländern dürfte allerdings der zurückliegende Energiepreisschock dazu führen, dass mehr in die Wohnungsbestände investiert wird", sagte Dorffmeister.

Die stärksten positiven Impulse gingen vom Tiefbau aus, sagte der Experte. Investitionen in die Energieversorgung, den Ausbau von Transportwegen und in öffentliche Verkehrsangebote liessen den Tiefbau in diesem Jahr um 2,9 Prozent, im kommenden Jahr um 1,8 Prozent und 2025 um 2,2 Prozent wachsen. Die grössten Zuwächse werden für Italien, Norwegen, die Slowakei und Polen erwartet./rol/DP/stk

(AWP)