Eine E-Mobility-Anlagestory "made in Switzerland"

In Zeiten mangelnder Renditechancen gewinnen Private Equity- und Private Debt-Strategien des KMU-Bereichs zunehmend an Beliebtheit, stellt Patrick Loepfe von GENTWO fest. Er erläutert am Beispiel des KMU Designwerk einen adäquaten Investmentzugang zu kleinen und mittelgrossen Pure Players.
21.02.2020 22:33

Das Winterthurer Unternehmen Designwerk Technologies erweist sich bereits als Erfolgsgeschichte.

Das Winterthurer Unternehmen Designwerk Technologies erweist sich bereits als Erfolgsgeschichte.

Elektrische Müllwagen sind nicht nur leise und abgasfrei, sondern sie kosten auch genauso viel wie ihre dieselbetriebenen Pendants. Zu dem Ergebnis kam das Verkehrsdepartement Basel-Stadt. Es folgte eine internationale Ausschreibung für vollelektrische 3-Achser-Müllfahrzeuge. Es war ein schweizweit einzigartiger Vorstoss im 2019 unter unzähligen Beispielen, die für Elektromobilität als langfristigem Trend sprechen. "Aus der Basler Idee wurde letztlich eine reine Schweizer Erfolgsgeschichte", resumiert Patrick Loepfe, Chairman und Mitgründer GENTWO und GENTWO Digital.

Komplizierte Umsetzung von Private Equity/Debt-Strategien

Den Zuschlag hatte die 2007 gegründete Winterthurer Designwerk Technologies bekommen, die Elektromobilität mit innovativen Produkten (elektrischen Lastkraftwagen, mobilen Schnellladegeräten, u. a.) vorantreibt. "Dies zeigt: Es sind nicht zwangsläufig immer die Weltunternehmen, die einen starken Zukunftstrend verkörpern. Im Gegenteil: Gerade bei KMU handelt es sich meist um echte Pure Players, deren Erfolge nicht durch andere Geschäftsfelder verwässert werden", betont Loepfe.

Dies mache KMUs interessant für jene Investoren, die möglichst exakt vom potenziellen Auftrieb eines Anlagethemas wie E-Mobilität profitieren wollen. Im Gegensatz zu gelisteten Technologie-Giganten würden ihre Bewertungen auch viel weniger unter dem allgemeinen Einfluss des Kapitalmarkts stehen. "In Zeiten mangelnder Renditechancen gewinnen Private Equity/Debt-Strategien des KMU-Bereichs ohnehin zunehmend an Beliebtheit", sagt Loepfe. Jedoch gestalte sich ihre Umsetzung recht kompliziert. Typischerweise falle viel vertraglicher "Papierkam" an. Bis zur Lancierung eines adäquaten Anlageprodukts verstreiche viel Zeit – mit entsprechend hohem operationellen Aufwand.

Aussichtsreiche Zukunftsthemen mit interessanten Schweizer KMUs verbinden

"Wie also einen adäquaten Investmentzugang zu kleinen und mittelgrossen Pure Players wie Designwerk bewerkstelligen? Schliesslich korrelieren entsprechende Anlagen in der Regel nicht mit den Aktienmärkten, sagen auch die Experten von CAT Financial Products, ein unabhängiger Anbieter von Anlagelösungen und Technologien. Die Spezialisten für strukturierte Produkte konstruierten schliesslich eine Anlagestrategie, welche aussichtsreiche Zukunftsthemen (wie E-Mobilität) mit interessanten Schweizer KMU – inklusive Designwerk – verbindet. Gesetzt wird auf Aktienbeteiligungen, Unternehmenskredite und die aktive Ausübungung von Verwaltungsratsmandaten. Letzteres mit dem Ziel, das jeweilige Unternehmenswachstum zu beschleunigen. Rendite soll generiert werden, indem Unternehmensanteile nach erfolgter Wachstumsphase mit potenziell gestiegener Bewertung veräussert werden. Die in der Strategie enthaltenen Kredite werden entweder während der Laufzeit zinsbringend zurückgezahlt oder von neuen Teilhabern zum Exitzeitpunkt übernommen.

"Durch die Lancierung eines Actively Managed Certificates (AMC), welches diese interessante Anlagemöglichkeit einfach investierbar macht, konnte CAT Financial Products weitere operationelle Hürden nehmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Investor hält ein einfaches, aktiv gemanagtes Anlageprodukt mit Schweizer ISIN in seinem Portfolio. So ist nicht nur das Anlagethema selbst, sondern auch der Zugang zu ihm eine Erfolgsstory made in Switzerland", freut sich Patrick Loepfe.

Dieser Artikel wurde cash von Investrends.ch zur Verfügung gestellt.
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