Tiefe Zinsen rufen nach Alternativen

AHV und wohl einige Pensionskassen können ihre Verpflichtungen langfristig nur noch bedingt erfüllen. Umso wichtiger ist die private Vorsorge; besonders über die steuerbegünstigte Säule 3a.
16.11.2015 12:55
Steffen Glos, Vertrieb UBS Fonds, UBS Asset Management

Unsere Altersvorsorge basiert auf drei Säulen: AHV (1. Säule), Pensionskasse (2. Säule) und privatem Vorsorgesparen (3. Säule).

Es zeichnet sich allerdings schon jetzt ab, dass die AHV ihre heutigen Leistungen in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht mehr erbringen kann. Die Zahl der erwerbstätigen Prämienzahler sinkt, die Zahl der Rentenbezüger steigt. Wo heute noch 3,5 Beitragszahler auf einen AHV-Rentner kommen, werden es bereits in 20 Jahren bloss noch zwei sein. Die Notwendigkeit einer Reform scheint unausweichlich.

Nicht viel besser steht es um die berufliche Vorsorge: Aus dem ursprünglichen Topf, in den jeder für sein eigenes Alter einzahlt, ist längst eine Umverteilungsmaschinerie entstanden - vor allem von Jung zu Alt, denn die heute und künftig ausbezahlten Renten sind längst nicht mehr selbstfinanziert. Die garantierten Leistungen sind zu hoch, und die sicher erzielbaren Kapitalerträge sind zu gering, um das entstandene Loch stopfen zu können. Das Problem ist erkannt. Doch ob die geplanten Reformen von AHV und beruflicher Vorsorge wirklich zum Tragen kommen, ist offen.

Vorsorgekonten der Säule 3a bringen nur noch bescheidenen Zins

Umso wichtiger ist die private Vorsorge in der 3. Säule. Doch Zinsen gibt es auf den steuerbegünstigten Konten der Säule 3a kaum mehr. Einige Anbieter sind sogar zu einer Nullverzinsung übergegangen, nachdem sich die Zinsen weltweit bereits seit Längerem auf historisch tiefem Niveau bewegten. Auslöser war der Negativzins für Giroguthaben, den die Nationalbank verfügt hat. Damit wollte sie der Aufwertung des Schweizer Frankens entgegentreten.

Viele Anleger sind in den letzten Jahren auf Aktien ausgewichen und konnten von den sich gut entwickelnden Börsen in der Schweiz und weltweit partizipieren. Davon haben auch 3a-Sparer profitiert, die einen Teil oder sogar ihr gesamtes Vorsorgeguthaben in eine Fondslösung der Säule 3a angelegt haben. Wer etwa sein Guthaben der Säule 3a vor fünf Jahren in den UBS Vitainvest 50 World investiert hat, erzielte damit per 12. November 2015 eine Rendite von rund 4,5 Prozent jährlich. Zum Vergleich: Das 3a-Fiscakonto brachte im gleichen Zeitraum durchschnittlich rund 1,3 Prozent Zins pro Jahr.

Vorsorgefonds eröffnen deutlich höhere Renditechancen

UBS Vitainvest Fonds investieren unter Einhaltung der BVG-Richtlinien breit diversifiziert über Anleihen, Aktien und Immobilien. Damit nehmen Sie an der Entwicklung der Finanzmärkte teil und können dadurch von höheren Ertragschancen profitieren - vor allem dann, wenn Ihr Anlagehorizont noch viele Jahre beträgt. Investitionen in Aktien bergen jedoch auch Risiken. Ihre Kurse schwanken in der Regel stärker als etwa jene von Anleihen. Das setzt eine entsprechende Risikofähigkeit voraus.

Deshalb sollten Ihre Reserven gross genug sein, um einen möglichen Verlust oder temporäre Schwankungen kompensieren zu können. Ebenso wichtig ist es, dass Anleger trotz steigenden oder fallenden Kursen noch ruhig schlafen können. Fachleute sprechen von der Risikotoleranz. Ist das Eine oder das Andere nicht gegeben, empfiehlt sich eine tiefere Aktienquote. Die UBS Vitainvest Fondspalette bietet Ihnen Varianten mit unterschiedlichen Aktienanteilen oder solche mit Fokus auf Anlagen aus der Schweiz. Währungsrisiken sind weitgehend abgesichert.

In der Vergangenheit erzielte Renditen sind keine Garantie für die Zukunft. Die Statistik zeigt aber, dass beispielsweise der Swiss Performance Index in nahezu jeder Zehnjahresperiode an Wert gewonnen hat und zwar bis ins Jahr 1900 zurück, seit die ersten systematischen Börsendaten erhoben wurden. Die UBS Vitainvest Fonds sind denn auch auf Langfristigkeit ausgelegt. Denn ihre Mehrrendite gegenüber einem reinen Zinskonto wirkt sich dank des Zinseszinseffekts vor allem über die Jahrzehnte aus. Um das Risiko des falschen Einstiegszeitpunkts zu minimieren, bietet UBS die Möglichkeit, die Einzahlungen mit einer automatisierten Anlageinstruktion zu investieren. So erhöhen Sie die Chance eines günstigen durchschnittlichen Einstandspreises.

Doch was, wenn sich die Börse ausgerechnet dann in einem Tief befindet, wenn man sein Pensionierungsalter erreicht oder sein 3a-Konto auflösen muss? Die UBS Vitainvest Fonds gehören zu den ganz wenigen Vorsorgelösungen in der Säule 3a, bei denen selbst dieses Szenario kein Problem ist. Sie müssen bei Erreichen des Pensionsalters nicht zwingend verkauft, sondern können kostenlos ins private Wertschriftendepot übertragen werden. Sie haben es also selbst in der Hand, über den Zeitpunkt des Verkaufs zu entscheiden.

Mehr Informationen finden Sie auf www.ubs.com/vitainvest und www.ubs.com/fonds
 

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