Ein solches Projekt wäre voraussichtlich nur mit erheblicher staatlicher Unterstützung finanzierbar, wie die Akademien am Freitag mitteilten. Private Investoren hätten sich in den vergangenen Jahren weltweit nur noch an solchen Grossprojekten beteiligt, wenn der Staat einen erheblichen Teil der Risiken übernahm.
Die grosse Spannbreite der im Bericht berechneten Kosten ergibt sich aus zwei Szenarien: Im optimistischen rechneten die Autoren mit Kosten von 14 Milliarden Franken für einen Reaktor des US-Herstellers Westinghouse und 21 Milliarden Franken für einen grösseren Reaktor, wie ihn die französische Firma EDF anbietet.
Sollte sich die Kostenentwicklung aber wie bei bisherigen Projekten fortsetzen, könnten die Kosten auf 25 Milliarden beziehungsweise 43 Milliarden Franken ansteigen.
(AWP)
