Die Huthi müssten ihre «terroristischen Handlungen, bei denen sie Zivilisten und zivile Ziele angreifen, sofort einstellen», sagte der Sprecher weiter. Das Bündnis habe im Zuge der Angriffe mehrfach Ziele der Huthi im benachbarten Jemen angegriffen und dabei unter anderem Raketenlager in der Gebirgsregion um Sanaa zerstört.

Der jahrelange Konflikt Saudi-Arabiens mit den Huthi im Jemen ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entbrannt. Mit Angriffen vor allem auf Flughäfen und Ziele der saudischen Ölproduktion setzt die Miliz das Königreich massiv unter Druck. Dieses bombardiert Ziele im Jemen und kämpft dort an Seite der international anerkannten Regierung, um einen weiteren Vormarsch der Huthi zu stoppen.

Seit Saudi-Arabien 2015 in den Bürgerkrieg im Jemen eintrat, griffen die Huthi immer wieder Ziele im Königreich an. Bei Attacken auf Ölanlagen des staatlichen Konzerns Aramco mit Drohnen und Raketen wurde 2019 etwa die Hälfte der saudischen Ölproduktion unterbrochen und etwa fünf Prozent der weltweiten Ölversorgung./jot/DP/jha

(AWP)