Als unterbeschäftigt gelten Teilzeiterwerbstätige, die mehr arbeiten möchten und für ein höheres Arbeitspensum verfügbar wären. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer: Ihre Unterbeschäftigungsquote lag bei 7,6 Prozent, jene der Männer bei 2,8 Prozent. Insgesamt waren laut dem BFS 185'000 Frauen und 76'000 Männer unterbeschäftigt.

Besonders hoch war die Quote bei Müttern mit Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren (10,7 Prozent). Bei Müttern mit Kindern unter sieben Jahren betrug sie 8,5 Prozent. Auch die Nationalität spielte eine Rolle: Bei ausländischen Erwerbstätigen lag die Quote bei 6,4 Prozent, bei Schweizerinnen und Schweizern bei 4,5 Prozent.

Nach Branchen war der Anteil der Unterbeschäftigten in privaten Haushalten mit Hauspersonal mit 13,3 Prozent am höchsten. Es folgten Kunst, Unterhaltung und Erholung (12,3 Prozent) sowie sonstige Dienstleistungen (10,6 Prozent).

35 Prozent der Unterbeschäftigten suchten eine neue oder zusätzliche Stelle. Das zusätzlich gewünschte Arbeitsvolumen der Unterbeschäftigten entsprach laut den Angaben 92'000 Vollzeitstellen. Zusammen mit dem Arbeitsvolumen der Erwerbslosen belief sich der gesamte Arbeitsmangel auf 300'000 Vollzeitäquivalente.

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(AWP)