Zu dem Plan gehört eine Sonderdividende von vier Milliarden Euro für die Monte-dei-Paschi-Aktionäre. Diese soll teilweise aus Bargeld und teilweise aus Aktien des Versicherers Generali bestehen, die der Bank aus Siena gehören. Die Anteilseigner sollen dem Vorhaben auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung am 29. Oktober zustimmen.

MPS-Chef Luigi Lovaglio versucht mit allen Mitteln, die drohende Übernahme des von ihm geführten Instituts durch Intesa Sanpaolo zu verhindern. Die Bank aus Turin hatte vor gut zwei Monaten eine Offerte für MPS vorgelegt. Lovaglio hatte zunächst versucht, mit Banco BPM eine Fusion auf Augenhöhe hinzubekommen, war damit jedoch gescheitert./stw/err/mis

(AWP)