Die Generalstaatsanwälte von Arizona, Arkansas, Iowa, Nebraska, Kansas, West Virginia, Idaho und Montana reichten die Klagen jeweils in Gerichten ihrer Bundesstaaten ein. Zuvor war bereits Florida gegen OpenAI vor Gericht gezogen und legte inzwischen auch mit einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen dabei gehört, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll.

Einige der nun klagenden Bundesstaaten legten verstärkt den Fokus auf den Schutz junger Nutzer. Unter anderem werfen sie OpenAI vor, diese zu einer ausufernden Nutzung von ChatGPT zu verleiten und Daten Minderjähriger zu speichern. Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Nutzung der KI-Software die Fähigkeit schwäche, eigenständig zu denken. Von OpenAI gab es zunächst keine Reaktion auf den Vorstoss der Bundesstaaten. Die Firma steht bereits im Visier verschiedener Klagen, in denen es zum Teil auch um Todesfälle nach Nutzung des KI-Chatbots geht./so/DP/jha

(AWP)