Der Nettoumsatz der Healthcare-Sparte erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 435,0 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der ausgewiesene Gesamtumsatz legte gar um 12,4 Prozent auf 563,5 Millionen Franken zu. Dieser Anstieg sei allerdings hauptsächlich auf eine geänderte Darstellung der Honorare unabhängiger Ärzte zurückzuführen.
Das operative Ergebnis vor Miet- und Abschreibungskosten (EBITDAR) stieg um 18,8 Prozent auf 94,0 Millionen Franken, was die Gruppe auf operative Verbesserungen im gesamten Netzwerk zurückführt. Die entsprechende Marge stieg auf 21,6 von 18,6 Prozent in der Vorjahresperiode. Der Bertiebsgewinn EBIT konnte auf 15,1 Millionen nach 6,3 Millionen im Vorjahr mehr als verdoppelt werden.
Für das zweite Halbjahr zeigt sich Swiss Medical Network zuversichtlich. Die im ersten Halbjahr erzielten Fortschritte bei der Profitabilität, die weitere Verbesserung im ambulanten Geschäft sowie bereits eingeleitete Restrukturierungsmassnahmen sollen die Ergebnisentwicklung weiter stützen, heisst es. Zusätzliche Effekte aus der Neuordnung rund um die Privatklinik Lindberg dürften sich allerdings erst 2027 voll im Ergebnis niederschlagen.
Aevis will den vollständigen Halbjahresbericht am 17. September veröffentlichen. Aevis hält den Angaben zufolge direkt und indirekt 76,3 Prozent an Swiss Medical Network.
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(AWP)
