Es handele sich jedoch nicht um ein Sicherheitsproblem. Airbus habe bereits eine Lösung entwickelt. Dabei müssten die Träger nicht ausgebaut werden. Die betroffenen Flugzeuge könnten weiter betrieben werden. Das Fachmedium «The Air Current» hatte von mehreren Hundert Flugzeugen mit unzureichendem Korrosionsschutz berichtet.

Während US-Konkurrent Boeing seit Jahren mit den Folgen mehrerer Unglücke und Qualitätsproblemen kämpft, ringt auch Airbus mit Schwachstellen. Erst Anfang des Monats hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass der europäische Flugzeugbauer Qualitätsmängel im Heckbereich seines grösseren A330neo festgestellt habe.

Die Auslieferung des Modells kam zwischen Juni und August nahezu zum Erliegen. 2025 hatte Airbus zudem fehlerhafte Rumpfverkleidungen bei Jets der A320-Familie entdeckt, seiner meistverkauften Flugzeugreihe. Der Konzern musste kurz vor dem Jahresende sein Auslieferungsziel senken./tav/men/jha/

(AWP)