Je jünger die Verbraucher sind, desto wichtiger ist ihnen das Smartphone - das ist eine weitere Erkenntnis der Befragung. Die Teilnehmer waren in fünf Altersgruppen unterteilt. In der Altersgruppe 18 bis 29 gab fast jeder Dritte (31 Prozent) an, wegen eines fast leeren Handyakkus eine Verabredung abgesagt zu haben; in der Altersgruppe 30 bis 39 war es jeder Zehnte.

In den drei anderen Altersgruppen waren es hingegen nur ein bis zwei Prozent. Daraus könnte man schliessen, dass ältere Menschen ziemlich gelassen bleiben, wenn der Prozentwert des Akkustandes sinkt und sinkt.

Ab welchem Akkustand wirst Du nervös?

Ausserdem wurden die Verbraucher gefragt, ab welchem Akkustand sie unruhig werden und nach einer Lademöglichkeit suchen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) gab an, bei unter 20 Prozent unruhig zu werden; jeder Sechste (16 Prozent) nannte 10 Prozent als für ihn wesentliche Schwelle und jeder Zwanzigste (5 Prozent) gab die Fünf-Prozent-Schwelle an. Gut jedem Vierten (26 Prozent) ist das nicht wirklich wichtig - sie gaben an, dass ein niedriger Akkustand ihnen keine Sorgen mache.

Vodafone-Deutschlandchef Marcel de Groot wertete das Umfrageergebnis als Beleg für die Bedeutung von Smartphones im Alltag der Menschen. «Das Smartphone ist längst viel mehr als ein Telefon: Es ist Navi, Kamera, Unterhaltungszentrale und für viele sogar Autoschlüssel», sagte der Manager. «Vor allem für junge Menschen ist es zum ständigen Begleiter geworden, mit dem sie einen grossen Teil ihres Alltags organisieren.» Dass ein niedriger Akkustand junge Menschen sogar dazu bringe, Alltagspläne zu ändern, zeige, wie selbstverständlich digitale und reale Welt heute zusammengehören./wdw/DP/zb

(AWP)