Die Marktstrategen der Deutschen Bank sprachen von deutlichen Abgaben im Halbleitersegment. Das traf naturgemäss südkoreanische Aktien - der Kospi verlor 3,7 Prozent. Dabei standen die Schwergewichte Samsung und SK Hynix unter Druck. Letztere näherten sich dem tiefsten Stand seit April, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank betonten.

Auch der technologielastigere japanische Leitindex Nikkei 225 stand unter Druck und sank um 1,3 Prozent auf 64.075,42 Punkte.

Auch in China kam es zu Verlusten. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Festlandbörsen sank um 0,9 Prozent, der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong büsste nach der Feiertagspause am Vortag 1,1 Prozent ein.

Für den australischen S&P ASX 200 ging es um 0,33 Prozent auf 8.816,89 Punkte nach unten. Stärkere Verlusten erlitten die Aktien der National Australia Bank, nachdem das Institut Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmassnahmen angekündigt hatte.

Unter den Nebenmärkten erholten sich indonesische Aktien nach dem Rückschlag vom Vortag. «Grund für den erneuten Schwächeanfall war die Meldung des Indexanbieters MSCI vom Freitag, man prüfe eine Herabstufung um zwei Stufen», merkten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg an. «Damit wären indonesische Aktien nicht mehr im MSCI Emerging Markets Index gelistet, sondern ein sogenannter 'Standalone Market'.» Sollte MSCI diese Herabstufung entsprechend umsetzen, läge das Land auf einer Stufe mit Argentinien und Zimbabwe. Auf Sicht eines Jahres haben indonesische Aktien über 30 Prozent verloren und sich damit merklich schwächer als andere Börsen der Region entwickelt./mf/mis

(AWP)