Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,45 Prozent auf 6.201,21 Punkte. Gleichwohl ist mit Blick auf die Charttechnik der im August gestartete kurzfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Um diesen zu verlassen, müsste der Index auf etwas mehr als 6.300 Punkte klettern.
Ausserhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI 0,66 Prozent auf 13.877,84 Punkte. Der britische FTSE 100 notierte mit 10.656,28 Punkten 0,99 Prozent im Plus.
Die aktuell viel beachteten Renditen für französische Staatsanleihen legten im Handelsverlauf wieder etwas zu. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen noch besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten.
Derweil rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag in den USA mit den Zahlen erster Grossbanken. Stratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan rechnet damit, dass diese die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf stehen zudem Inflationsdaten aus den USA an. Diese sind für den Kurs der US-Notenbank wichtig.
Unter den Einzelwerten erholten sich die Aktien des Pharmakonzerns Argenx um weitere 0,7 Prozent auf gut 733 Euro. Die Papiere waren am Donnerstag nach dem Flop einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie eingebrochen, waren am Freitag aber schon auf Erholungskurs gegangen. Vor dem Studienende hatten die Aktien fast 839 Euro gekostet.
Die Anteilsscheine von Ahold-Delhaize sackten um fast drei Prozent ab. Der Supermarktkonzern hatte von IT-Problemen berichtet und dahingehend Sicherheitsmassnahmen ergriffen./la/nas
(AWP)

