Der EuroStoxx 50 gewann gegen Mittag 0,65 Prozent auf 6.208,12 Punkte. Ausserhalb der Euroregion legte der Schweizer Leitindex SMI um 0,12 Prozent auf 14.366,28 Punkte zu. Der britische FTSE 100 verlor dagegen 0,13 Prozent bei 10.826,60 Punkte. Kursverluste der Öl- und Pharmawerte belasteten leicht.
Neben Technologiewerten, die sich von den Vortagesverlusten erholten, waren Titel aus klassischen Branchen wie Auto, Einzelhandel und Industriegüter gefragt. Rüstungsaktien setzten ihre Erholung fort. Bereits zum Wochenstart hatte sich die Stimmung der Anleger für Rüstungswerte nach positiven Kommentaren der Experten von Morgan Stanley aufgehellt. Die Analysten der US-Bank rechnen im Verteidigungssektor zum Jahresende mit einem Anstieg der Aufträge aus dem Bundeshaushalt. Dies könnte zu einer saisonalen Rally im Sektor führen und das Vertrauen in die Umsetzung der Ziele im Jahr 2027 stärken, hatte es geheissen. Unter anderem gewannen Thales 2,6 Prozent und Rheinmetall knapp fünf Prozent.
Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric erhöhte nach einem starken dritten Quartal erneut seine Jahresziele. Die Aktie legte zunächst zu, fiel zuletzt aber um 1,5 Prozent. Das Quartal sei stark ausgefallen, die erhöhten Ziele lägen aber im Rahmen dessen, was sich der Markt zuletzt ohnehin schon versprochen habe, schrieb Phil Buller von der US-Grossbank JPMorgan. Laut dem Experten droht für die Übernahme des US-Softwarespezialisten PTC zudem eine Kapitalerhöhung.
Unter den kleineren Werten aus der Schweiz setzten Aktien von DocMorris ihre Aufwärtsbewegung mit sieben Prozent Aufschlag fort. Sie reagierte damit auf positive Analystenstimmen nach den Zahlen am Vortag. Die Online-Apotheke hatte im dritten Quartal das Wachstum deutlich beschleunigt./mf/jha/
(AWP)

