«Bislang lassen sich Aktienanleger davon nicht aus der Ruhe bringen», schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Sollte sich der Ölpreis allerdings länger auf hohem Niveau halten oder sogar weiter ansteigen, dürften die Schäden für die Weltwirtschaft hoch sein. «Und dann werden auch die Aktienmärkte den Ölpreis nicht dauerhaft ignorieren können». Aktuell überwiege am Aktienmarkt die Hoffnung auf eine nur kurze Eskalationswelle zwischen den USA und dem Iran und einen anschliessend schnellen Rückgang der Ölpreise.
Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex mit 25.936 Zählern ein Minus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs am Montag. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird ebenfalls 0,3 Prozent tiefer erwartet.
Bei den Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten für Bewegung: Infineon -Aktien büssten auf Tradegate nach einer Abstufung durch Morgan Stanley knapp 3 Prozent ein im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Kaufempfehlungen der Citigroup für die Aktien von Kion und Nordex verhalfen diesen zu Aufschlägen von 4,5 respektive 3,3 Prozent.
Anteile des Vermögensverwalters DWS verteuerten sich um zwei Prozent, angetrieben von einem Kaufvotum der US-Bank Jefferies./bek/jha/
(AWP)

