Eine Stunde vor dem Xetra-Auftakt signalisierte der X-Dax ein Plus von 0,36 Prozent auf 25.346 Zähler. Die Vorgaben aus Asien und den USA sind überwiegend positiv. In New York hatte am Vortag der technologielastige Nasdaq 100 ein Rekordhoch erklommen.
Steigende Renditen europäischer Staatsanleihen und unverändert hohe Energiepreise begrenzten aber das Aufwärtspotenzial der Aktienmärkte, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. «Insgesamt dürfte die datenarme Handelswoche weiter von den Energiepreisen und Anleiherenditen dominiert werden», so die Einschätzung des Marktexperten. Der Ölpreis der Sorte Brent war am Dienstagmorgen auf weiterhin hohem Niveau nur wenig verändert.
«Von technischer Seite ist positiv hervorzuheben, dass es dem Dax gelungen ist, sich oberhalb der 200-Tagelinie zu halten», bemerkten die Experten der Helaba. An diese war der Index in der vergangenen Woche herangelaufen bis auf 24.841 Punkte, von wo aus er sich dann wieder etwas erholen konnte.
Fraport rutschten auf Tradegate um mehr als 3 Prozent ab, nachdem Barclays für die Anteile des Flughafenbetreibers mit einer «Underweight»-Einstufung etwas skeptischer geworden ist.
Die seit einigen Tagen stark laufenden Titel des Rüstungselektronikherstellers Hensoldt verteuerten sich auf Tradegate vorbörslich um weitere 2 Prozent zum Xetra-Schluss. Jefferies rät nun zum Kauf.
Für die im Dax notierten Konsumgüterhersteller Henkel und Beiersdorf nimmt Goldman unterschiedliche Haltungen ein. Beiersdorf stuft die Bank nun mit «Sell» ein, während sie die bisherige Verkaufsempfehlung für Henkel zugunsten eines neutralen Votums aufgab. Beiersdorf sanken auf Tradegate um mehr als 2 Prozent, Henkel gewannen 1,5 Prozent.
Nachrichten über weitere Aufträge in Europa für Nordex gaben den Papieren des Windkraftanlagenherstellers Auftrieb mit plus 0,9 Prozent auf Tradegate./ajx/mis
(AWP)

