US-Präsident Donald Trump wolle der Diplomatie anscheinend mehr Zeit geben, schrieben die Experten der Landesbank Helaba mit Blick auf den Iran-US-Konflikt und die am Montag gefallenen Ölpreise. Die Woche dürfte daher freundlich starten.

Die technologielastigen Leitindizes in Japan und Südkorea schlugen sich zudem am Morgen nach anfänglicher Schwäche erstaunlich gut, obwohl sich der Ausverkauf der Wachstumswerte am Freitag im Nasdaq 100 noch deutlich beschleunigt hatte.

Die Marktstrategen von JPMorgan bleiben optimistisch für den zuletzt besonders unter Druck geratenen Halbleitersektor. Eine Balance zwischen hoher Nachfrage und passenden Kapazitäten werde sich wohl nicht vor 2028 einstellen, hiess es. Die Preise dürften 2027 weiter anziehen. Der jüngste Rückschlag der Aktienkurse sei nur gesund.

Die Papiere von Siemens Energy dürften sich von ihrem am Freitag fast siebenprozentigen Kursrutsch nur leicht erholen. Sie gewannen vorbörslich auf Tradegate 1,4 Prozent zum Xetra-Schluss.

Der Gesundheitskonzern Fresenius baut mit einer Entwicklungsvereinbarung mit WuXi Biologics seine Pipeline von Nachahmermedikamenten aus. Die Aktien gewannen auf Tradegate 0,8 Prozent.

Die Beiersdorf -Aktien verloren vorbörslich 1,6 Prozent zum Xetra-Schluss, nachdem sie die HSBC von «Buy» auf «Hold» abgestuft hatte. Aixtron verteuerten sich vor dem Hintergrund einer Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux um mehr als 6 Prozent.

Die Anteile des Spielwarenherstellers Tonies brachen auf Tradegate um mehr als 14 Prozent ein, wobei Händler über den Grund rätselten./ajx/mis

(AWP)