Der Dax verbuchte im frühen Handel ein Plus von 0,09 Prozent auf 26.310 Punkte. Damit kam der deutsche Leitindex an sein Vortageshoch nicht heran. Die Handbremse sei noch angezogen, merkte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets an. Die Stimmung nach den Nvidia-Zahlen sei aber gut.
Der MDax mit den mittelgrossen Unternehmen legte am Donnerstagfrüh um 0,34 Prozent auf 32.631 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte knapp im Plus. In den Fokus rückt nun das Notenbanktreffen in Jackson Hole, dessen Höhepunkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag sein wird.
Die UBS hält an ihrer Überzeugung hinsichtlich des allgemeinen Wachstumstrends im KI-Bereich fest und ist der Ansicht, dass dieser weiterhin ein wesentlicher Treiber für den positiven Marktausblick ist.
Die jüngsten Quartalsbilanzen der US-Chipkonzerne trieben am deutschen Aktienmarkt die Kurse von Halbleiterwerten und Profiteuren des KI-Booms an. Infineon und Aixtron verteuerten sich um 2,4 beziehungsweise 3,8 Prozent. Die Anteile von SAP grenzten ihr anfangs kräftiges Plus auf 0,9 Prozent ein nach schwachem Vortag.
Die UBS stufte die Aktien von Bilfinger auf «Buy» hoch. Darauf reagierten die Titel des Industriedienstleisters mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Nach dem zweiten Quartal seien die Erwartungen an die Marge gesunken und hätten das Enttäuschungsrisiko für das Gesamtjahr weitgehend eliminiert, hiess es. Der Auftragseingang habe positiv überrascht. Die Analysten sehen einen günstigen Einstiegszeitpunkt.
Für die Anteile des SDax-Neulings Asta Energy ging es nach Halbjahreszahlen und Bestätigung des erst kürzlich angehobenen Ausblicks um rund 3 Prozent hoch. Die starke Nachfrage aus dem Energiesektor sorgt bei dem Kupferspezialisten für Auftrieb./ajx/stk
(AWP)

