Als Kursstütze erwiesen sich am Donnerstag die rückläufigen Ölpreise angesichts einer relativen Ruhe im Nahostkonflikt. Zudem rückten US-Erzeugerpreise in den Blick, deren Anstieg sich im Juli stärker als erwartet verlangsamt hatte. Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Im Juli war die Jahresinflationsrate auf 3,4 Prozent gesunken. Die Daten waren am Mittwoch veröffentlicht worden. Es gilt derzeit als unsicher, ob die Fed auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September die Zinsen anheben wird.
Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von Cisco die Aufmerksamkeit auf sich. Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für das Geschäft rund um Künstliche Intelligenz (KI) zu kompensieren. Die Papiere verloren mehr als 7 Prozent, sind aber in diesem Jahr mit einem Plus von 49 Prozent stark gelaufen./ajx/he
(AWP)

