US-Präsident Donald Trump sagte Berichten zufolge, er habe es nicht eilig, den Krieg mit dem Iran zu beenden. Zudem kündigte er eine Übernahme der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus an. Am Montag drohte er dem Oman, der bislang keine aktive Kriegspartei ist. «Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren», sagte Trump dem Sender Fox News. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung.

Unterdessen sind die Kämpfe im Libanon erneut aufgeflammt. Das israelische Militär bestätigte Luftangriffe auf die Hisbollah-Infrastruktur als Vergeltung für einen Angriff der Hisbollah auf eine von Israel als «Sicherheitszone» bezeichnete Zone im Südlibanon. Dies ist die schwerste Eskalation des Konflikts seit dem im Juni letzten Jahres unter Vermittlung der USA geschlossenen Rahmenabkommens.

Im Technologiesektor trieben starke Umsatzsignale des OpenAI-Konkurrenten Anthropic die Erholung von KI-Aktien nochmals voran. Das Unternehmen stärkte damit wieder die Hoffnung der Anleger, dass sich die massiven Investitionen in diese Technologie letztlich auszahlen werden.

Unter den US-Werten mit KI-Fantasie verzeichneten die Titel von Micron , Sandisk , Western Digital und Marvell Technology Kursgewinne zwischen 4,1 und 8,9 Prozent.

Die Aktien von Nike rutschten nach einer negativ aufgenommenen Analystenstudie auf den tiefsten Stand seit mehr als zwölf Jahren ab und verloren am Ende 4,0 Prozent. Laut dem UBS-Analysten Jay Sole sind die Preise für Nike-Sportschuhe auf dem sekundären Sneaker-Markt im Juli den dritten Monat in Folge gesunken.

Um 4,6 Prozent nach unten ging es für den Kurs von L3Harris . Zuvor war bekannt geworden, dass der Konzernchef wegen eines Verstosses gegen den Verhaltenskodex des Rüstungsunternehmens ausgetauscht wird.

Die Titel von Constellation Brands sackten um 6,2 Prozent ab, nachdem die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des Investors Warren Buffet bekannt gegeben hatte, ihren Anteil an dem Hersteller von Bier, Wein und Spirituosen veräussert zu haben. Zudem hatten einige Analysten ihre Kursziele gesenkt./edh/he

(AWP)