Der Leitindex Dow Jones Industrial sank am Montag zuletzt um 0,2 Prozent auf 51.087 Punkte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,4 Prozent auf 7.751 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,5 Prozent auf 30.962 Punkte und notiert damit nahe seines Rekordhochs vom vergangenen Freitag.

Eskalierende Schulproteste in Frankreich, die Sorgen vor einer zunehmenden politischen Instabilität schüren, sowie die hohe Verschuldung des Euro-Landes, das sich zu einem unpopulären Sparkurs durchgerungen hat, hatten zuletzt deutlich Druck auf den Markt für Staatsanleihen gebracht. Vor allem Schulden anfälligerer Länder der Euroregion sind betroffen. Zum Wochenbeginn spitzte sich nun die Lage in Spanien zu, nachdem Ministerpräsident Pedro Sánchez angesichts zunehmender sozialer Proteste wegen der Wohnungskrise vorgezogene Neuwahlen angekündigt hatte.

Die Aktien des KI-Chipherstellers Nvidia stiegen um 1,3 Prozent. Der taiwanesische Nvidia-Partner Hon Hai hatte einen besser als erwartet ausgefallenen Quartalsumsatz gemeldet, was auf fortgesetzt hohe Investitionen in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) hindeutet.

Die Papiere von Intel büssten 1,8 Prozent ein. Börsianer verwiesen auf Medienspekulationen, wonach der taiwanesische Chiphersteller TSMC eine mögliche Zusammenarbeit mit dem von Elon Musk initiierten Halbleiterprojekt Terafab prüfe. Bislang galt Intel als wahrscheinlicher Technologiepartner.

Für die Anteilscheine von Nike ging es um 3,0 Prozent abwärts. Zuvor hatte die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit des Sportartikelkonzerns mit negativen Aussichten von «A+» auf «A» abgewertet.

Die Titel des KI-Chipentwicklers Cerebras Systems schnellten um 11 Prozent nach oben. Sam Altman, Vorstandschef des KI-Pioniers OpenAI hatte gesagt, dass Cerebras ein «enger Partner» von OpenAI sei und beide Firmen «intensiv daran arbeiten, die Grenzen der Geschwindigkeit zu verschieben».

Die PTC-Aktien sprangen um 34 Prozent nach oben, nachdem der französische Technologiekonzern Schneider Electric eine verbindliche Vereinbarung über den Kauf des Softwareunternehmens unterzeichnet hatte./edh/he

(AWP)