Entsprechend sanken die Notierungen an den Energiemärkten zum Teil deutlich. Der Preis für ein Fass Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab am Morgen knapp sieben Prozent auf gut 90 US-Dollar nach - zwischendurch war er gar unter die 90er-Marke gefallen, nachdem er letzte Woche zeitweise gar noch auf über 100 Dollar gestiegen war.
Viele Unternehmensnews im Laufe der Woche
Der Leitindex SMI gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,95 Prozent auf 14'463,23 Punkte (neues Jahreshoch 14'466,66), wobei 19 der 20 Titel zulegen. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte avanciert im frühen Handel 0,86 Prozent auf 3106,11 Punkte und der SPI 0,91 Prozent auf 20'252,31 Zähler.
Wichtige bzw. kursbewegende Unternehmensnews gibt es am Montag keine. Ab dem Dienstag geht dann die Berichtssaison im grossen Stil weiter. Insgesamt stehen im Laufe der Woche fast 30 Unternehmen auf der Agenda. Mit Sika (+2,3 Prozent), Logitech (+1,1 Prozent), UBS (+1,7 Prozent) und Holcim (+0,8 Prozent) werden auch wieder vier SMI-Konzerne über das vergangene Quartal berichten.
Sika und UBS sind im frühen Handel die grössten SMI-Gewinner, dahinter folgen mit Amrize und Richemont (je +1,6 Prozent) weitere konjunktursensitive Titel.
Schwächster Wert im SMI sind Kühne+Nagel (-1,1 Prozent). Die Titel der Transportlogistikers hatten bereits letzte Woche (u.a. nach Zahlen) 2,7 Prozent verloren und sind nun wegen den neuen Friedenshoffnung im Nahen Osten zu Wochenbeginn wenig gefragt.
Nur minimal im Plus zeigen sich zudem Zurich (+0,03 Prozent). Gemäss Medienberichten hat die Finma beim Versicherer ein Enforcement-Verfahren eingeleitet wegen möglicher Mängel im internen Kontrollsystem. Im Fokus steht laut einem Bericht des «SonntagsBlicks» das Geschäft in der beruflichen Vorsorge rund um die Sammelstiftung Vita. Vor einiger Zeit hatte der CEO Schweiz den Hut nehmen müssen.
Bei den Nicht-SMI Werten sind unter anderem Avolta (+3,5 Prozent) und Flughafen Zurich (+2,2 Prozent) aufgrund der Krisenentwicklung gefragt.
uh/hr
(AWP)
