Zudem dürfte sich niemand vor den US-Inflationsdaten für Juli am Nachmittag aus der Deckung wagen, heisst es am Markt. Sie sind ein wichtiges Puzzleteil für die künftige Zinspolitik in den USA. Es wird ein leichter Rückgang der Inflationsrate erwartet. Sollte sich dies bewahrheiten, würden die bereits durch einen schwachen Arbeitsmarkt gedämpften Zinserhöhungserwartungen wohl weiter gebremst. «Derzeit sind die Erwartungen für und gegen eine Zinserhöhung im September bei 50:50 - also auch nicht besser als ein Münzwurf», kommentiert ein Börsianer.
Der SMI verliert gegen 09.15 Uhr 0,31 Prozent auf 14'529,38 Punkte nachdem er am Vortag noch einen neuen Höchststand markiert hatte. Knapp zwei Drittel der 20 Titel liegen im Minus. Der Mid-Cap-Index SMIM gibt um 0,04 Prozent auf 3204,38 Punkte nach und der breite SPI um 0,25 Prozent auf 20'459,77 Punkte.
An der Spitze im SMI zeigen sich ABB (+1,2 Prozent), während Alcon (-2,1 Prozent) am Ende des Kurstableaus liegen. Händler verweisen beim Augenheilkundekonzern nach den Gewinnen der letzten Wochen und insbesondere den Zahlen auf Gewinnmitnahmen.
Die Aktien von Clariant (+2,6 Prozent) stechen dank drei positiver Analystenkommentare heraus. Sowohl Goldman Sachs als auch Berenberg und Research Partners haben die Einstufung für die Titel auf «Buy» angehoben.
Sonova (-0,5 Prozent) reagieren indes negativ auf starke Zahlen und einen angehobenen Ausblick von Konkurrent William Demant. Zudem lanciert der Wettbewerber seine neue Plattform «Oticon Reveal».
dm/hr
(AWP)
