Bei heimischen Anlegern dürften die Augenbrauen angesichts des starken Schweizer BIP im zweiten Quartal zumindest einmal kurz nach oben gewandert sein. Mit plus 1,5 Prozent zum ersten Jahresviertel übertraf es die Schätzungen deutlich. Am Nachmittag setzt dann neben dem US-Detailhandelsumsatz das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan den Schlusspunkt. Insgesamt könnten die heutigen Daten laut einem Experten durchaus die fehlenden Puzzleteile liefern, um die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch das Fed im September zu begraben.

SMI von Schwergewichten gebremst

Der SMI steht gegen 09.15 Uhr mit 0,08 Prozent auf 14'487,05 Punkte leicht im Plus. Für ein Wochenplus müsste der Leitindex allerdings noch etwas deutlicher zulegen. Der Mid-Cap-Index SMIM liegt derweil mit 0,02 Prozent knapp im Minus bei 3208,46 Zählern, während der breite SPI um 0,09 Prozent zulegt auf 20'430,84 Punkte.

Angeführt wird der Leitindex von den zuletzt schwachen Partners Group (+2,5 Prozent). Erneut im Plus zeigen sich auch Amrize (+1,0 Prozent) und Logitech (+1,2 Prozent). Bei Alcon (+1,3 Prozent) helfen Kurszielerhöhungen.

Von den wenigen Verlierern liegen Richemont (-0,4 Prozent) am Indexende. Bei den drei Schwergewichten bremsen Novartis (-0,3 Prozent) den SMI. Auch Roche (+0,1 Prozent) und Nestlé (unv.) kommen nicht vom Fleck.

Nach Zahlen gewinnen VZ Holding (+5,8 Prozent) in der zweiten Reihe hinzu, während die Halbjahresergebnisse von Mobilezone (-1,3 Prozent) nicht gut ankommen.

dm/cg

(AWP)