Im weiteren Verlauf der Woche rücken die Quartalszahlen von Nvidia vom Mittwochabend in den Fokus sowie zum Wochenende das jährliche Treffen der Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole. Im Vorfeld dieser beiden Ereignisse dürfte die Stimmung an den Aktienmärkten fragil bleiben, heisst es in einer Einschätzung der Onlinebank Swissquote.

Ölpreis bleibt auf erhöhtem Niveau

Mit Blick auf die US-Sanktionen gegenüber dem Iran stehen wohl Sekundärsanktionen im Vordergrund. Eine der entscheidenden Fragen dabei sei, wie sehr die USA gewillt seien, im Zweifelsfall auch gegen China vorzugehen und damit eine erneute Eskalation im Handelsstreit zu riskieren, heisst es in Marktkreisen. Angesichts dieser offenen Fragen hält sich der Preis für ein Fass Öl der Sorte Brent bei knapp 93 Dollar auf einem weiterhin erhöhten Niveau.

Der SMI steht um 09.15 Uhr 0,21 Prozent tiefer bei 14'426,46 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM gibt 0,01 Prozent auf 3156,78 Punkte nach und der breite SPI 0,20 Prozent auf 20'277,15 Punkte.

Belastet wird der Leitindex SMI insbesondere von den schwächelnden Roche (-1,1 Prozent) und Novartis (-0,9 Prozent), welche damit gemeinsam das Tabellenende besetzen. Beide Titel hatten in der Vorwoche klar besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt.

Die grössten Gewinne verzeichnen Richemont (+0,8 Prozent). Moderater gesucht sind Geberit (+0,1 Prozent) und Sika (+0,3 Prozent) nach Neueinschätzungen von Analysten. Für Geberit hat die Citigroup das Kursziel deutlich erhöht, dies bei einem unveränderten Rating «Neutral». Sika erhalten von der UBS etwas Unterstützung, welche die Kaufempfehlung für den Titel bekräftigt hat.

Im breiteren Markt knüpfen Vetropack (+5,8 Prozent) an die starke Entwicklung vom Freitag im Anschluss an die Halbjahreszahlen an.

DocMorris (2,9 Prozent) erhalten von der Deutschen Bank Support, nachdem diese das Kursziel erhöht und das Rating «Buy» bestätigt hat.

cf/ra

(AWP)