Am Berichtstag steht nun der grosse dreifache Quartalsverfall an der Terminbörse Eurex im Fokus. Dabei kann es zu grösseren Kursausschlägen kommen. Denn an diesem Tag laufen Options- und Futureskontrakte auf Indizes und Aktien aus. In den Tagen nach dem Hexensabbat, wie der Quartalsverfall auch genannt wird, kann es laut Händlern zu einer Richtungsänderung an den Börsen kommen. Impulse könnten auch von Konjunkturdaten ausgehen. S&P Global veröffentlicht im Tagesverlauf die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und den USA.
Der Leitindex SMI notiert gegen 09.15 Uhr um 0,03 Prozent höher auf 11'213,39 Punkten. Der 30 Titel umfassende SLI legt 0,10 Prozent zu auf 1795,19 und der breite SPI 0,18 Prozent auf 14'693,19 Zähler. Im SLI dominieren die Gewinner (20) die Verlierer (10).
Im Fokus stehen die Aktien von Givaudan (-2,4 Prozent), die ihre Anfangsverluste (von fast 5 Prozent) aber eindämmen können. Grund für den Kursrückgang dürfte Symrise sein. Der Rivale hat am Vorabend seine Margenziele und Jahresprognose gesenkt.
Auf den anderen Seite setzen Julius Bär (+1,8 Prozent) die Erholung fort. Schon am Vortag legte die im Zuge der Entwicklung bei Signa arg gebeutelte Aktie klar zu. Mit UBS (+1,0 Prozent)und Swiss Life (+0,9 Prozent) folgen weitere Finanztitel.
Weit oben stehen zudem Straumann (+1,1 Prozent auf 138,45 Fr.). Die Aktie, die am Vortag dank einer Kaufempfehlung von Barclays schon 10 Prozent gewonnen hatte, hat von Bernstein zusätzlichen Rückenwind erhalten. Dieser hat in einer Branchenstudie das Kursziel für Straumann auf 150 von 142 Franken angehoben und das Rating «Outperform» bestätigt.
Auf den hinteren Rängen reagieren Implenia (+3,2 Prozent) positiv auf die Meldung, dass der Baukonzern weitere Aufträge akquiriert hat.
pre/tv
(AWP)