Der Anstieg der Renditen hatte den Investoren in den Tagen davor noch grosse Sorgen bereitet. Die Gründe sind vielfältig: die wieder gestiegenen Inflationssorgen, der unberechenbare Iran-Krieg mit weiter ansteigenden Ölpreisen, eine stark steigende Staatsverschuldung in vielen Ländern und der Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.

Der SMI steht um 09.15 Uhr 0,07 Prozent höher bei 14'396,94 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,09 Prozent auf 3146,41 Punkte und der breite SPI 0,07 Prozent auf 20'237,48 Punkte.

Wenig Unternehmensnews

Unternehmensnews bei den SMI-Firmen gibt es praktisch keine, entsprechend halten sich auch die Ausschläge der Einzeltitel dort in Grenzen. Gesucht sind etwa weiter Lonza (+0,6 Prozent), die am Vortag nach positiven Moderna-News schon deutlich zugelegt hatten. Ausserdem avancieren auch Geberit (+0,3 Prozent) am Tag nach der Zahlenbekanntgabe weiter.

Auf der negativen Seite stechen Logitech (-1,8 Prozent) hervor, was auf eine Kurszielsenkung durch JP Morgan zurückzuführen sein dürfte. Bei den schwächsten SMI-Werten sind sonst noch Swiss Re, Sika oder Kühne+Nagel (je -0,7 Prozent).

Bei den Nicht-SMI-Titeln stehen am Donnerstag einige weitere Unternehmen mit Halbjahreszahlen im Fokus. Dazu gehören unter anderem die Immobiliengesellschaften Swiss Prime Site (+0,2 Prozent) und Zug Estates (noch ungehandelt), die Waadtländer BCV (-3,4 Prozent) oder der Industriekonzern Centiel (+15,2 Prozent). Bei Implenia (-4,9 Prozent) kommt es am Tag nach den zahlenbedingten Avancen zu Gewinnmitnahmen.

Auch Neueinstufungen durch Analysten sorgen für Bewegung. So hat etwa die UBS den Daumen für Aryzta (-7,7 Prozent) gesenkt und das Rating auf 'Sell' von 'Buy' herabgestuft.

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(AWP)