Etwas zuversichtlicher zeigt sich die UBS. Die Wolken hätten sich jüngst dank geringerer Rezessionsrisiken etwas gelichtet und der Ausblick für Aktien scheine etwas ausgewogener, heisst es in einem Kommentar des CIO. Auch bei einer weiteren Zinserhöhung in den USA in den kommenden sechs Monaten dürfte es nicht zu einer Rezession kommen. Und das enttäuschende Wachstum in China werde das Wachstumsbild für den Rest der Welt nicht entscheidend verändern. Die dortige Schwäche könnte gar helfen, die Inflation in den westlichen Ländern zu verringern, glauben die Strategen der Grossbank.

Der SMI zieht bis um 09.15 Uhr um 0,23 Prozent auf 10'863,65 Punkte an. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, legt 0,19 Prozent auf 1709,86 Punkte zu und der breite SPI 0,31 Prozent auf 14'344,68 Punkte. Im SLI stehen 21 Titel höher und 9 tiefer.

Die grössten Gewinne verzeichnen derzeit Temenos und Alcon (je +1,2%). Letztere setzen damit den Aufwärtstrend der vergangenen Woche im Anschluss an die Halbjahreszahlen fort.

Dahinter legen mit Sonova (+0,8%), Straumann (+0,7%) und Novartis (+0,7%) weitere Gesundheitswerte etwas deutlicher zu. Roche (+0,2%) und Nestlé (+0,3%) tragen weniger stark zum freundlichen Start des Gesamtmarktes bei als Novartis.

Die Verliererseite wird von den baunahen Aktien Holcim (-1,1%), Sika (-0,6%) und Geberit (-0,5%) angeführt. Für Geberit haben nach den Zahlen vom vergangenen Donnerstag weitere Institute das Kursziel gesenkt und sich zurückhaltend geäussert.

Im breiten Markt knüpfen DocMorris (+5,7%) an die starke Entwicklung der Vorwoche nach Zahlen an. U-Blox (+0,7%) erholen sich nur marginal vom Absturz um beinahe 19 Prozent vom Freitag.

Aluflexpack (-3,0%) stehen dagegen nach Zahlen unter Druck.

cf/uh