Rückblickend auf die geldpolitische «Grosswoche» meint CMC weiter, dass die Börsenwelt diesbezüglich nun «mehr als in Ordnung sei». Dass Fed-Chef Jerome Powell das Rally der vergangenen Woche abgesegnet habe, sei wohl die grösste Überraschung des Jahres. Seit langem habe sich die US-Notenbank wieder einmal den Erwartungen des Marktes angepasst, und nicht wie in der Regel umgekehrt. Für Swissquote hingegen haben die Spekulationen um das Ausmass der im kommenden Jahr zu erwartenden Zinssenkungen mittlerweile chaotische Züge angenommen. So werde von den Investoren mittlerweile ein Absenkung der US-Leitzinsen von 1,5 Prozentpunkten eingepreist, obwohl das Fed lediglich einen Rückgang um 0,75 Prozentpunkte signalisiert habe.
Der von der Bank Julius Bär vorbörslich berechnete SMI notiert gegen 08.15 Uhr 0,37 Prozent tiefer bei 11'150,07 Punkten.
Die grosse Mehrheit der vorbörslich gehandelten Aktien werden im Bereich -0,3 bis -0,4 Prozent tiefer gestellt. Einen Tick höher sind die Verluste etwa bei ABB und UBS (je -0,5 Prozent), ohne, dass es zu einzelnen Titeln konkrete Nachrichten gäbe.
Auch Straumann (-0,4 Prozent) fallen nicht aus der Reihe, nachdem JPMorgan das Kursziel leicht reduziert und die Einstufung «Neutral» bestätigt hat.
Gegen den Trend legen SGS (+0,4 Prozent) etwas zu. Der Warenprüfer hat am Morgen eine kleinere Devestition bekanntgegeben. Das verkaufte Crop Science Geschäfts generierte einen Jahresumsatz von 46 Millionen Franken.
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(AWP)