Der Tageskalender gibt ausser vereinzelten ersten Firmendaten zum dritten Quartal noch nicht viel her. Das ändert sich am Nachmittag, wenn mit JPMorgan, Wells Fargo und Goldman Sachs die ersten US-Banken ihre Q3-Bilanzen vorlegen. Gemäss Marktstrategen ist aus den Zahlen der grossen Banken abzulesen, wie es der Wirtschaft geht. Im Blick haben die Akteure auch schon den Mittwoch mit neuen wichtigen US-Inflationsdaten. Der Ölpreis hat sich mit rund 105,50 Dollar etwas entspannt.

SMI trotzt US-Abgaben

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI nach Händlerangaben vorbörslich gegen 8.15 Uhr 0,35 Prozent höher bei 13'865 Punkten.

Givaudan notieren nach Quartalszahlen laut Händlern 4 Prozent fester. Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat sein Wachstum im dritten Quartal 2026 deutlich beschleunigt und die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Ebenfalls bessere Zahlen als erwartet abgeliefert hat der Industriekonzern Sulzer, dessen Papiere sich um 2 Prozent verteuern.

Im Vorfeld der US-Banken werden UBS 0,3 Prozent tiefer gestellt. Die grössten Abgaben verzeichnen gemäss dem Händler Richemont mit minus 2,5 Prozent. Am Vorabend hatte der französische Luxusgüterkonzern LVMH Zahlen publiziert, die ebenfalls mit Verkäufen quittiert wurden.

Für etwas Bewegung sorgen Analystenvoten. So ziehen im breiten Markt Ypsomed um 2 Prozent an. Berenberg hat die Abdeckung mit der Einstufung «Buy» aufgenommen und verortet ein Kurspotenzial von rund 25 Prozent.

Clariant notieren 1 Prozent fester. Mit Bernstein und Kepler Cheuvreux haben gleich zwei Institute ihr Kursziel für den Hersteller von Spezialchemikalien erhöht.

ra/hr

(AWP)