Die Vorgaben aus den USA fallen verhalten aus. Zum Wochenauftakt belasteten vor allem schwächere Halbleiter- und Technologiewerte die Stimmung. Vor den am Mittwochabend erwarteten Nvidia-Zahlen hielten sich die Anleger mit grösseren Engagements zurück, heisst es.
Derweil haben die USA den wirtschaftlichen Druck auf den Iran deutlich verschärft. Washington kündigte Sanktionen gegen mehr als 60 Organisationen, Personen und Schiffe an und drohte auch Handelspartnern Teherans mit Sekundärsanktionen sowie einem Ausschluss aus dem US-Dollar-System. Ob die Massnahmen tatsächlich Wirkung zeigen, sei allerdings offen, so ein Marktbeobachter.
SMI leicht im Plus erwartet
Die Unsicherheit rund um den Nahost-Konflikt hält den Ölpreis derweil auf erhöhtem Niveau. Ein Fass kostet am Dienstagmorgen gut 92 US-Dollar und damit unwesentlich weniger als am Vortag.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.15 Uhr 0,16 Prozent höher bei 14'470 Punkten. Auch der breitere SMIM legt in ähnlichem Ausmass zu.
Einziger Verlierer unter den Blue Chips ist Amrize (-0,4 Prozent) nach dem überraschenden Abgang des CEO. Die übrigen SMI-Werte notieren vorbörslich allesamt zwischen 0,1 und 0,2 Prozent im Plus.
Ein ähnliches Bild zeigt sich im breiten Markt. EMS-Chemie (+1,1 Prozent) führt die Gewinner an, während DKSH (-2,4 Prozent) nach einer Rückstufung durch Berenberg deutlich nachgibt.
an/uh
(AWP)
