Die Stimmung bleibt insgesamt aber fragil, vor allem überlagert von neuen Eskalationen im Nahost-Konflikt. So hat die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz ihre Angriffe auf Flughäfen von Saudi-Arabien intensiviert. Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibe der bestimmende Taktgeber, heisst es dazu etwa in einer Einschätzung des Brokers ActiveTrades. Das Dementi von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Präventivschlägen vor den US-Wahlen habe zwar die Märkte vergangene Woche ein wenig beruhigt, die fundamentale Anspannung bleibe aber enorm.
Ölpreis auf hohem Niveau stabil
Der Ölpreis notiert zwar etwas unter den Höchstständen bei rund 105 US-Dollar von vor dem Wochenende, bleibt aber bei derzeit knapp 104 Dollar auf einem hohen Niveau. Die Geschehnisse in Saudi-Arabien verhindern eine deutlichere Entspannung.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 8.15 Uhr 0,35 Prozent höher bei 13'835 Punkten. Der SMIM-Index mittelgrosser Werte steht 0,23 Prozent höher.
Von den 20 SMI-Einzelwerten steht vorbörslich eine Mehrheit im Plus, allerdings halten sich die Avancen zum grössten Teil im Bereich von +0,1 bis +0,2 Prozent und damit in einem bescheidenen Rahmen.
Auffälliger sind derzeit Roche (+1,1 Prozent), während Novartis (-0,3 Prozent) etwas schwächer tendieren. Beide Aktien haben auf die gesamte Vorwoche gesehen zu den stärksten unter den Blue Chips gehört. Roche hat am Wochenende neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte eingesetzt wird.
Im breiten Markt fallen Idorsia (+3,5 Prozent) mit einem grösseren Plus auf, dies nach neuen Daten zum Blutdruckmittel Aprocitentan.
cf/uh
(AWP)
