Während global gesehen viele Märkte am Dienstag geschlossen blieben, sei das Börsensentiment in den USA weiterhin von den Erwartungen auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank dominiert geblieben, schreibt die Onlinebank Swissquote in einem Kommentar. Dies habe sowohl die Aktien- als auch die Bondmärkte etwas getrieben. Es sei gut möglich, dass der breite S&P500 noch vor dem Jahreswechsel gar noch ein neues Allzeithoch erreiche. Der Optimismus der Investoren hinsichtlich des Ausmasses und der Geschwindigkeit der Zinssenkungen durch das Fed sei aber übertrieben. Nach der Weihnachtsparty drohe deshalb ein Kater.
Der von der Bank Julius Bär vorbörslich berechnete SMI notiert gegen 08.15 Uhr 0,33 Prozent höher bei 11'190,32 Punkten.
Die Mehrheit der Titel wird von Julius Bär im Bereich von +0,3 bis +0,4 Prozent höher gestellt. Mit Ausnahme von Partners Group (-1,1 Prozent) gibt es weder bei den Blue Chips, noch bei den weiteren vorbörslich gehandelten Titeln Verlierer.
Etwa auffällig sind Lonza mit einem Plus von 0,9 Prozent. Der Titel knüpft damit an den starken letzten Handelstag am Freitag an, als dank eines freundlichen Kommentars verbunden mit der Bestätigung des Ratings «Overweight» durch die britische Barclays ein Plus der Aktien von über 2 Prozent resultierte. Mit einem Minus von über 20 Prozent bleiben Lonza dennoch einer der grössten Jahresverlierer.
cf/ra
(AWP)