Hinzu kommen die weiter steigenden Renditen am Anleihemarkt. «Die wachsende Zahl gleichzeitiger Krisen erhöht die Gefahr von Ansteckungseffekten und macht es für Anleger schwierig, die Risiken voneinander zu trennen», kommentierte ein Händler. Derweil nimmt die Berichtssaison durchaus Fahrt auf, auch international stehen mit SpaceX oder Netflix einige bekannte Namen auf der Agenda. Von der Konjunktur kommen unter anderem Impulse durch die ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland sowie der Philadelphia Fed Index in den USA.
Die Bank Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich gegen 08.10 Uhr um 0,17 Prozent tiefer bei 14'345 Punkten. In der Vorwoche hatte der Schweizer Leitindex noch dank seiner defensiven Qualitäten deutlich zugelegt.
ABB im Fokus
Klar im Fokus stehen die Titel von ABB (+0,6 Prozent) nach Quartalszahlen. Besonders das boomende Rechenzentrumsgeschäft trieb das Wachstum an. Insgesamt kletterte der Auftragsbestand um 40 Prozent, der operative EBITA legte ebenfalls deutlich zu und die Erwartungen wurden klar übertroffen. Die Ziele wurden leicht nach oben angepasst.
Im Blick stehen zudem Richemont (-0,5 Prozent) und Swatch (-0,4 Prozent) mit Daten zu den Uhrenexporten.
Beim Pharmaschwergewicht Roche (unv.) stützt eine Hochstufung durch Oddo BHF auf «Outperform» mit einer kräftigen Kurszielerhöhung.
Auch Comet (+4,6 Prozent) legten Zahlen vor, die besser als erwartet ausfielen. Zudem erhöht der Halbleiterzulieferer getragen durch den Aufschwung in der Branche die Jahresprognose.
Mit Huber+Suhner (+1,3 Prozent) berichtet ein drittes Unternehmen aus der Tech-Industrie über seine Entwicklung. Während der Umsatz stieg, blieb der Auftragseingang auf dem Niveau der starken Vorjahresperiode. Beide Kennziffern lagen aber über den Erwartungen.
dm/uh
(AWP)
