Für Zurückhaltung sorgt weiterhin die Lage im Nahen Osten. Nach dem ergebnislosen Auslaufen der US-iranischen Waffenruhe wurde in der Strasse von Hormus erneut ein Frachtschiff angegriffen. Zugleich verhärten sich die Positionen zwischen Washington und Teheran weiter, womit laut Marktbeobachtern die Hoffnungen auf eine rasche Entspannung schwinden. Die Ölpreise zogen entsprechend zuletzt an: ein Fass der Sorte Brent kostet am Dienstagmorgen wieder mehr als 91 Dollar je Fass.
SMI erneut leichter erwartet
Der SMI steht im vorbörslichen Handel 0,40 Prozent tiefer bei 14'250 Punkten. Bereits am Vortag hatte der Leitindex 0,6 Prozent eingebüsst. Der SMIM der mittelgrossen Werte gibt ebenfalls um 0,4 Prozent auf 3166 Punkte nach.
Mit Ausnahme von Amrize (+0,1 Prozent) werden sämtliche Bluechips tiefer gestellt. Die Abschläge reichen von 0,2 Prozent bei Swisscom bis zu 0,6 Prozent bei Logitech.
Für Bewegung sorgen vor allem Unternehmenszahlen. PSP Swiss Property (+0,8 Prozent) gehört dabei zu den wenigen Gewinnern bei den Top-50 Unternehmen. Der Immobilienkonzern steigerte den Gewinn im ersten Halbjahr dank des Verkaufs eines Entwicklungsprojekts deutlich stärker als erwartet, während der Mietertrag weitgehend stabil blieb.
Basilea top, Huber+Suhner Flop
Einen Kurssprung verzeichnen Basilea (+5,5 Prozent). Das Biopharmaunternehmen blickt auf ein starkes erstes Halbjahr zurück und hat nach den Zahlen die Ziele für das Gesamtjahr angehoben.
In die andere Richtung geht es für Huber+Suhner (-6,1 Prozent). Vor allem die Margenentwicklung im ersten Semester blieb hinter den Erwartungen zurück. Ein Fokus liegt zudem auf den Halbleiterwerten wie VAT und Comet, die vorbörslich aufgrund einer Branchenschwäche überdurchschnittlich nachgeben.
Aus den hinteren Reihen haben zudem Medartis, Skan und Phoenix Mecano Zahlen vorgelegt. Für die Titel werden vorbörslich allerdings keine Kurse gestellt.
an/uh
(AWP)
