In den Fokus rückt nun aber auch bereits das jährliche Treffen der Notenbanker in Jackson Hole und dort insbesondere die Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh. Die Investoren wollen wissen, ob sich daraus Hinweise für den Zinspfad der näheren Zukunft ablesen liessen. Der am Vortag publizierte PCE-Deflator hat in diesem Zusammenhang gezeigt, dass diese von der Fed favorisierte Inflationskennziffer weiter zu hoch ist. Und wenn diese Zahlen eines zeigen würden, heisst es in einer Einschätzung der Onlinebank Swissquote, dann dass die USA darauf reagieren müsse.

Die Bank Julius Bär berechnet den SMI gegen 08.15 Uhr 0,08 Prozent höher bei 14'555 Punkten. Am Vortag hatte der SMI erstmals seit zwei Wochen die Marke bei 14'600 wieder überschritten, zumindest vorübergehend. Von den 20 SMI-Aktien notieren derzeit 17 höher.

Am stärksten legen bei den Blue Chips im Nachgang zu den Nvidia-Zahlen Logitech (+1,1 Prozent) zu. Im breiteren Markt profitieren davon auch Aktien wie Comet (+1,9 Prozent), Inficon (+2,1 Prozent), Huber+Suhner (+1,4 Prozent) oder VAT (+2,1 Prozent).

Bei den Blue Chips rücken ausserdem noch ABB (+0,4 Prozent) eine Spur deutlicher vor, während die Mehrheit der Titel lediglich im Bereich von +0,1 Prozent anzieht.

Gegen den Trend fallen Givaudan (-2,1 Prozent) zurück. In Marktkreisen wird dabei auf eine Abstufung durch eine grössere amerikanische Bank verwiesen.

Am breiten Markt überflügeln Accelleron mit einem Plus von 5,3 Prozent nach starken Halbjahreszahlen alle.

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(AWP)