Die jüngsten Inflations- und Jobdatendaten aus den USA - beide sind besser ausgefallen als befürchtet - hätten kaum besser sein können, meint die Onlinebank Swissquote in einem Kommentar. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank hätten sich damit abgeschwächt. Dies habe indes lediglich bei den 2-jährigen US-Staatsanleihen zu einer Entspannung geführt, wogegen die Renditen der langfristigen eher gestiegen seien. Ein Händler bezeichnet die Grundstimmung als tendenziell weiterhin positiv, der entscheidende Funke für die Märkte fehle aber.

Der Ölpreis hat sich derweil über Nacht massiv abgeschwächt. Derzeit liegt der Brentpreis bei rund 97 US-Dollar, am Vorabend notierte er noch bei über 103 Dollar.

SMI tendiert weiter nach unten

Der SMI steht im vorbörslichen Handel der Bank Julius Bär gegen 8.15 Uhr 0,29 Prozent tiefer bei 13'795 Punkten. Die Marke von 14'000 Punkten scheint damit zumindest für den Moment etwas entrückt. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt 0,20 Prozent nach.

Die Mehrheit der Blue Chips verzeichnet Abgaben im Bereich von 0,4 bis 0,5 Prozent. Tendenziell noch etwas höher sind sie bei Novartis und Nestlé (je -0,6 Prozent).

Als einzige Ausnahmen werden ABB und Alcon je minim höher gestellt.

Im breiteren Markt gibt ebenfalls die Mehrheit der Aktien nach. Nach starken Zahlen von Micron am Vorabend sind indes Tech-Werte wie VAT, Inficon, Comet, Huber+Suhner oder AMS Osram gesucht.

Georg Fischer (+0,4 Prozent) legen nach dem Abschluss des Verkaufs der Precicast-Gruppe leicht zu.

cf/cg

(AWP)