Und auch wenn die Ölpreise ebenfalls für etwas Unterstützung sorgen, zeichnen sich im Iran-Konflikt letztlich doch keine Fortschritte ab. Wie die Helaba unter Verweis auf Medienberichte schreibt, nennt der iranische Präsident Gespräche mit den USA «sinnlos». Auch die anhaltend hohen Renditen für längerfristige US-Staatsanleihen bleiben wie ein Bremsklotz, da sie nach wie vor nahe ihrer Mehrjahrzehnthochs verharren. Auch in Europa bleibt das Thema präsent.

SMI mit Auftaktgewinnen erwartet

Die Bank Julius Bär berechnet den Leitindex SMI im vorbörslichen Handel gegen 8.10 Uhr um 0,34 Prozent höher bei 13'750 Punkten. Zum Wochenstart war dem Barometer im Handelsverlauf kurzzeitig der Sprung über die Mark von 13'800 Zählern gelungen. Den Index mittelgrosser Werte SMIM stellt Julius Bär um 0,18 Prozent höher.

Von den 20 SMI-Einzelwerten gewinnen alle hinzu. Dabei reichen die Avancen von +0,1 Prozent bei der Swiss Re bis +0,7 Prozent bei den Aktien von Amrize. Auch ABB (+0,5 Prozent) werden etwas höher als der Rest gestellt.

Nachrichten sind auch am Dienstag dünn gesät und dann eher in den hinteren Reihen zu finden. So hat das Biotechunternehmen Idorsia (+2,3 Prozent) neue Daten zu seinem Blutdruckmittel Aprocitentan für einen bevorstehenden Fachkongress angekündigt.

Stadler Rail (+0,2 Prozent) und der Chicagoer Pendlerverkehrsbetreiber Metra haben an der Fachmesse Apta Expo 2026 in Chicago den ersten batterieelektrischen Flirt-Zug für den US-Markt vorgestellt.

Ansonsten könnten mit der Eröffnung erneut Analystenkommentare bei einigen Werten für etwas Bewegung sorgen.

hr/to

(AWP)