Ansonsten ist der Nachrichtenfluss vor den nahenden Weihnachtsfeiertagen eher gering. Der Handel dünne zunehmend aus, heisst es weiter. Gleichzeitig gibt es angesichts des Rekordlaufs an ausländischen Börsen immer mehr mahnende Stimmen am Markt. So könnte eine Eskalation im Roten Meer, wo die Huthi-Truppen Angriffe auf Frachtschiffe machen, für grössere Lieferkettenprobleme sorgen. Zudem habe der CNN-Gier-Index die Phase «Extreme Greed» erreicht. Dies deute in der Regel darauf hin, dass ein Rallye überzogen sein könnte. Auch der SMI-Volatilitätsindex befindet sich mit rund zehn Punkten nur wenig über seinen Tiefstständen, was ebenfalls auf einen «überkauften» Markt hindeutet.
Der von der Bank Julius Bär vorbörslich berechnete SMI notiert gegen 08.15 Uhr um 0,14 Prozent höher bei 11'161,82 Punkten. Sämtliche SMI-Werte notieren im Plus. Die Kursaufschläge belaufen sich bei allen Aktien bis auf UBS (+0,7 Prozent) auf +0,1 Prozent.
UBS profitierten von Anschlusskäufen, heisst es. Am Vortag hatte der Einstieg des aktivistischen Investors Cevian der Aktie der Grossbank bereits Auftrieb verliehen.
Ansonsten sind Analystenkommentare der Grund für die vorbörslichen Kursänderungen. So erhalten die Aktien von VAT (+2,1 Prozent) Rückenwind von Baader Helvea. Der Broker hat das Rating für die Technologieaktie auf «Add» von «Reduce» hochgestuft und das Kursziel erhöht. Er sehe für das nächste Jahr angetrieben durch einen neuen Aufschwung weiteres Aufwärtspotenzial, so der Analyst.
Dagegen werden Inficon (-2,1 Prozent) tiefer indiziert. Auch hier dürfte Baader Helvea die Ursache sein. Das Rating wird auf «Reduce» von «Add» gesenkt.
Zu den vorbörslichen Gewinnern zählen ausserdem die Anteile von DocMorris (+2,1 Prozent). Die Deutsche Bank hat die Empfehlung für die Versandapotheke auf «Buy» von «Hold» erhöht.
pre/rw
(AWP)